"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

30.01.2017
Liebe Tierfreunde, heute stellen wir Ihnen eine kleine Dame vor, die in Ungarn keine Chance auf Vermittlung hat: Moncsi.

Moncsi klebt das Pech an den Pfoten. Wahrscheinlich hatte sie es in ihrem Leben noch nie wirklich gut. Eine Familie hatte sie einmal. Wie viel Moncsi den Leuten bedeutet hat, sieht man daran, dass sie sie mutterseelenallein zurückgelassen haben, als sie weggezogen sind. Moncsi war trächtig, konnte aber ihre Welpen nicht versorgen, weil sie auch von den Nachbarn nicht gefüttert wurde. Die Welpen starben. Sie kam mit vielen gesundheitlichen Baustellen ins Tierheim. Das ist jetzt fast fünf Jahre her. Seither hat niemand ernsthaft nach ihr gefragt.

Dabei ist Moncsi eine sehr sanfte Hündin im besten Alter, die sich gerne kraulen lässt und auch mit wenig zufrieden ist. Sie bellt nicht viel, aber der permanente Stress im Tierheim setzt ihr merklich zu.

Die kleine Maus mit den tieftraurigen braunen Kulleraugen ist alt und ruhig geworden. Sie blickt mit leeren Augen in die Welt und wirkt einsam und verloren. Das derzeitige Wetter in Ungarn mit hohen zweistelligen Minusgraden ist Gift für alte, angeschlagene Hunde wie Moncsi. Daher haben wir beschlossen, ihr zu helfen.

Gesundheitlich liegt bei ihr einiges im Argen. Bekannt ist, dass Moncsi zumindest zeitweise inkontinent ist. Die genaue Ursache hierfür kennen wir nicht. In Ungarn gilt sie als „austherapiert“. Man hat bereits mehrere Versuche unternommen, die Inkontinenz zu behandeln, leider hat man keine dauerhafte Besserung erzielen können. Die Ungarn sind mit ihrem Latein am Ende und Notfälle wie Moncsi können im Tierheim leider nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie brauchen. Es fehlen schlichtweg die Möglichkeiten. Im November konnte man bei der alten Dame auf dem Rücken einen walnussgroßen Knubbel ertasten. Auch zu diesem Knubbel brauchen wir dringend eine Diagnose.

Fest steht, dass Moncsi auch hier in Deutschland nur wenig Chancen auf ein warmes Zuhause hat, solange wir nicht wissen, was genau mit der kleinen Maus los ist. Wir werden Moncsi deshalb mit dem nächsten Transport nach Deutschland bringen. Sie soll endlich einmal die Chance auf ein wenig Glück haben. Sie hat es mehr als verdient! Eine Möglichkeit der Unterbringung haben wir gefunden. Die Zuckerpuppe wird erst mal in der Tierpension von Frau Winzer leben. Frau Winzer wird sich auch um die Abklärung von Moncsis Gesundheitszustand kümmern.

Und dann…….wird Moncsi ganz heftig durchstarten. Sie wird den Platz ihres Lebens finden, bei freundlichen Menschen, die es sich zur Aufgabe machen möchten, einem freudlosen Leben einen Sinn zu geben. Soweit der Plan.

Möchten Sie Teil dieses Plans werden? Liebe Kuschelhunde-Liebhaber, liebe Freunde der Gemütlichkeit, bei der ein Hund nicht fehlen darf. Liebe Menschen, die gut auf die Unruhe der Junghunde verzichten können und liebe Menschen mit einem Herz für die „In-Not-Geratenen“ und „Ungeliebten“: bitte „notieren“ Sie sich Moncsi schon einmal auf Ihrer Wunsch-Liste. Wir haben Moncsi schon so oft in live erlebt und wissen, dass es sich für Sie auszahlen wird!! Nehmen Sie gerne in der Zwischenzeit schon einmal Kontakt mit mir auf:

Verena Lambert: Telefon: 06806-9514411

Hier geht es zu Moncsis Inserat: http://www.projekt-pusztahunde.de/index.php/inserate/840-moncsi

Moncsi wird auch unter unseren Patenhunden zu finden sein.

Ihre Verena Lambert aus dem Pusztahunde-Team

 
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