"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Basa und Brúnó wurden von ihrer Mutter Spuri in einem unbewohnten Haus geboren und sind dort ohne menschlichen Kontakt aufgewachsen. Fehlende Prägung in dieser wichtigen Entwicklungsphase ist leider ein ziemliches Problem. Als Basa und Brúnó im Tierheim aufgenommen wurden, zeigten sie sich zunächst noch als verspielte Welpen und hatten nicht so arge Berührungsängste zum Menschen. Doch leider ist das mit zunehmendem Alter der beiden Brüder immer schlimmer geworden.

 

Selbst die Tierpfleger mit gutem Händchen für ängstliche Hunde kommen überhaupt nicht an die beiden Geschwister heran. Brúnó und Basa reagieren völlig panisch, wenn jemand in das Gehege kommt und sich ihnen nähert. Dann reagiert bei beiden nur noch die nackte Angst und der Fluchtmodus.

 

Leider sind die beiden optisch ungleichen Brüder so nicht vermittelbar. Wir möchten aber versuchen, ihnen den Tierheimalltag so ruhig es geht zu gestalten. Beide sind zusammen in einem Gehege und haben dort einigermaßen ihre Ruhe. Für Futter und einen warmen Unterschlupf ist für Brúnó und Basa auch gesorgt, mehr können wir im Moment leider nicht für die beiden tun.

 

Außer sie im Herzen zu behalten.

 

 
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