"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

 

 

Jahre ziehen ins Land,
Jahreszeiten wechseln sich ab,
Monate und Tage kommen und gehen auch wieder.
Du, Manyika, sitzt schon seit 2014 im Tierheim.

Wartest du noch?
Weißt du noch, auf was du wartest?
Auf ein Leben in einer Familie?
Darauf, entdeckt und mitgenommen zu werden,
Wie du es immer wieder bei anderen Hunden siehst?

Dein Schicksal ist es wohl, nicht mehr gebraucht zu werden.
Auch wenn du früher, als junger Hund,
Deiner Familie wachsam und treu ergeben warst.

Vorbei!

Wer will schon einen alten Hund, der die Tage still und ergeben
In seinem Gehege hockt?
Alt, schwarz, unscheinbar und nicht in der Lage
Auf sich aufmerksam zu machen.
Leben wie unter einer Tarnkappe, unsichtbar.

Doch wir geben nicht auf
Und auch du wirst weiter hoffen und warten.
Auf die Menschen, die nicht den unscheinbaren schwarzen Hund sehen,
Sondern das reizende, liebenswerte Wesen,
Das sich unter dem dichten schwarzen Fell verbirgt.

Manyika, dein Tag kommt, irgendwann!

 

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