"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Sechs Jahre ist Frakk nun alt, fünf von diesen Lebensjahren hat er im Tierheim Kiskunfélegyháza und auf der Pflegestelle verbracht.

Als er aufgenommen wurde, war ein völlig verängstigter Hund, der aber auch nach vorne ging, wenn er sich zu sehr bedrängt fühlte. Dann kamen erste kleine Erfolgsberichte, er ließ sich berühren, freute sich auf die Bezugsperson. Um das weiter zu fördern, nahm ihn eine erfahrene Pflegestelle zu sich.

Doch leider zeigt sich auch hier, dass Frakk noch sehr viel Zeit brauchen wird und noch lange nicht vermittelbar ist, falls dass überhaupt eintrifft.

Wir haben so gehofft, dass er noch mehr Fortschritte macht, sich zu einem menschenbezogenen Hund entwickelt, Vertrauen aufbaut.

Er gibt sich alle Mühe, aber die Schritte, die er sich zu machen traut, sind so winzig, dass an eine Vermittlung noch lange nicht zu denken ist.

Wir wissen nicht, was der so hübsche Frakk in dem so kostbaren ersten Lebensjahr nach seiner Geburt erlebt hat. Es war scheinbar zu wenig, um ihn nun nachträglich ausreichend zu sozialisieren. Den Weg zu den Menschen zu öffnen, die ihn als Familienmitglied aufnehmen könnten. Die Gefahr, dass er vor lauter Angst in der unbekannten Umgebung entweicht, und damit in den fast sicheren Tod rennt, ist zu groß.

 

Hier bei den Unvermittelbaren bekommst du nun deinen Platz und wirst nicht vergessen, lieber Frakk. Und wer weiß, manchmal geschehen doch Wunder…!

 
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