"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Mangó

Titel: Mangó
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
geboren: ca. Januar 2017
Farbe: hellbraun
Schulterhöhe: ca. 45 cm
kastriert: ja
Aufenthaltsort: Tierheim Orosháza
Aufnahmedatum: 13.07.2017
Listenhund: nein
Tierheim-Nr: 102/2017
Beschreibung:

Update: 29.01.2018

Immer noch wartet der freundliche Mangó auf seine Familie. Vielleicht findet sie ihn jetzt. Er zieht um in die Kategorie der erwachsenenen Hunde und wartet weiter geduldig auf den Menschen, der seine Schönheit und Persönlichkeit zu schätzen weiß.

 

Auf den Bildern ist es dem entzückenden Mangó gar nicht anzusehen. Er wirkt aufgeschlossen, zugänglich und voller Vertrauen. Aber leider zeigt die Wirklichkeit ein anderes Bild.

Es dauerte Wochen, bis der Junghund, der alleine durch die Stadt streunte, endlich eingefangen werden konnte. Auf dem Parkplatz eines Supermarktes gelang diese schwierige Aktion doch noch, und Mangó konnte ins Tierheim einziehen.

Doch auch im Tierheim Orosháza  war sein Verhalten von Misstrauen geprägt, sowohl den Mitarbeitern, als auch seinen Artgenossen gegenüber. Lieber verzog der Rüde sich in seine Hütte und suchte dort den nötigen Schutz, vor allem, was ihn ängstigte.

Aber Mangó ist ein schlaues Kerlchen und nach einiger Zeit legte er sein Misstrauen nach und nach ab und verhielt sich freundschaftlich zu seinen Hundekameraden.
Auch den Tierpflegern kam er täglich ein Stück näher.

Mangó zeigt sich als kluger, lernfähiger und auch sehr gehorsamer Hund. Fremden gegenüber hat er sein Misstrauen noch nicht ganz abgelegt, aber so ein junges Kerlchen wie Mangó, lernt schnell, sich auf Neues einzulassen.

Was braucht Mangó, welche Fähigkeiten sollte ein neuer Besitzer mitbringen?

1. Geduld, denn Mangó ist sicher kein Hund, der sofort nach Ankunft schmusen und spielen mag. Obwohl uns die Erfahrung lehrt, dass bei den Wundertüten aus Ungarn einfach alles möglich ist.
2. Zeit, zum Ankommen, um sich umschauen zu können, zum Kennenlernen.
3. Verständnis, dass ein Hund, der noch nicht viel Gutes mit Menschen erlebt hat, sie nicht gut kennt, manchmal mit Rückzug oder Distanz reagiert und ihm das  auch gewährt werden sollte.
4. Absolutes Verantwortungsgefühl, für ein Tier, das schon Ängste gezeigt hat und die durch die neue Umgebung erneut aufflackern könnten. Da heißt es besonders gut sichern, im Garten und im Feld, um ein Weglaufen zu verhindern.

Mangó bringt, außer dem EU-Heimtierausweis, auch sein jugendliches Temperament mit, sein ansprechendes Aussehen, sein gutmütiges Wesen.

Mangó wurde am 16.04.2018 negativ auf Herzwürmer getestet.  

Video:
Vermittler: Erika Weiland
Telefon: 05636-493
Mobil: 0157-82494723

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Zu finden in: Rüden 35 bis 50 cm
 
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