"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

22.07.2019
Liebe Tierfreundinnen und liebe Tierfreunde,
und weil es so schön ist, gleich noch ein Happy End! Manchmal macht man sich bei der Vermittlung ein bisschen mehr Gedanken, gerade bei ängstlichen Hunden. Und so ein Hund war Charlie. Erst einmal hatte er Glück, denn er konnte Anfang des Jahres mit anderen Welpen gemeinsam in die Tierpension nach Norddeutschland reisen und sollte von dort aus vermittelt werden. Für die anderen Welpen klappte das auch Ruck Zuck, aber Charlie war nicht so offen, rannte nicht gleich auf jeden zu und so blieb er schließlich alleine übrig.

Trotzdem sehr war es sehr wichtig, dass er ausreisen konnte, denn im Tierheim hätte sich seine Ängstlichkeit leider noch gesteigert, dort ist einfach nicht die Zeit, solche Hunde entsprechend zu fördern.

Aber in Deinem Fall, lieber Frido, wie Du jetzt heißt, stand dann doch irgendwann das Happy End in Form Deiner neuen Familie vor der Tür., die genau Deine zurückhaltende Art so an dir schätzen. Und Dein Frauchen schreibt so liebevoll über Deine tolle Entwicklung, da geht einem das Herz auf:

Liebe Frau Winzer, ich möchte Ihnen ein paar Grüße von unserem tollen Hund schicken, dem es sehr gut geht. Frido ist ein lieber, lebenslustiger und absolut treuer Hund. Unglaublich und welch ein Glück für uns, dass er schwer zu vermitteln war. Er ist inzwischen liebend gern mit uns unterwegs, ob zu Fuß, mit Pferd oder Fahrrad, wenn ich die Leine hole macht er ein Freudentänzchen.
Es hatte etwas gedauert, bis er freiwillig das Grundstück mit uns verlassen wollte aber nun sind wir egal wo, sein Anker. Nur bei Gewitter zieht er es vor sich zu verstecken, aber auch das in unserer Nähe. Ausflüge macht er nur mit uns, die Gartentore können offenstehen, ohne uns geht er nirgendwo hin. Frido wird langsam mutiger und bellt auch schon mal fremde Besucher an, überlässt uns aber dann gern das Feld und zieht sich zurück. Sein Wesen ist und bleibt zurückhaltend und das schätzen wir sehr an ihm. Sogar unser hundehassende Kater bleibt wenn er kommt, beschnuppert ihn und dass nun sogar ohne Buckel. Das war ein langer Weg, den sich Frido mit seinem Charme und permanenten vorsichtigen Annäherungsversuchen geschafft hat.
Ausgiebig toben und kuscheln will er nur mit uns. Erziehung ist auch kaum Thema, denn dieses feinsinnige Tier versucht uns zu gefallen und braucht kaum bzw. dezent Grenzen gesetzt zu bekommen um zu verstehen was die Situation fordert.
Wir können unser Glück kaum fassen! Er ist gesund und munter!

Und weil Bilder mehr als tausend Worte sagen, folgen jetzt ein paar Eindrücke aus Deinem neuen Leben.

Vielen Dank an Deine Familie und wir freuen uns riesig für Dich, lieber Frido!

Dein Team vom Projekt-Pusztahunde

 
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