"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

14.01.2020
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
der erste Transport im neuen Jahr steht schon in den Startlöchern, morgen geht es los. Unser Wagen ist wieder bis obenhin voll mit ihren dringend benötigten Spenden, alle in Ungarn freuen sich schon darauf! Mit dabei ist auch wieder eine Riesen-Ladung der benötigten Spot-ons und Medikamente für die Herzwurmbehandlung, ganz herzlichen Dank, dass Sie das alles möglich machen.

Unsere FahrerInnen Angelika Winzer, Maike Jantzen und Angelikas Mann Jörg Rahner sind alle Ungarn erprobt und freuen sich schon auf unsere Hunde, auch wenn noch etliche lange Kilometer bis dahin zu bewältigen sind.

Aber nicht nur auf der Hintour ist der Transporter pickepacke voll, nein, auch auf dem Rückweg ist unser PPH-Mobil bis auf den letzten Platz ausgebucht. Mit dabei und auf dem Weg in ihr neues Zuhause sind diesmal voraussichtlich: Tony, Aládar, Ariel, Dorci, Cassie, Jegenye, Safrany, Archibald, Gomez, Lorin, Henna, Naspolya, Merszi, Gombóc, Lovag, Bronson, Natalie, Panda, Poncsó, Párduc, Buck, Daisy und Luna. Auf eine Pflegestelle wegen massiver Probleme mit den Ohren kann endlich Füles reisen und die kleine Rózsi wird auch auf ein Pflegeplätzchen fahren.
Es dürfen aber auch wieder einige Hunde ohne eigenes Heim mit in die Tierpension nach Norddeutschland reisen und von dort aus ihre Familien finden. Diesmal können Hangya, Henna, Hanna, Lora, Loli, Virgonc, Kolbasz, Zseni, Zsepi, Füzike, Pamut und Nasi bis in den hohen Norden fahren. Wir hoffen, dass die Vermittlungen von dort aus weiterhin genauso gut laufen, damit wir die übervollen Tierheime in Ungarn entlasten können und so einige Hunde eine Chance auf ein Plätzchen haben, die schon lange übersehen werden. Auch wenn das für viele Nordlichter aus unserem Team wieder eine arbeitsintensive Zeit bedeutet.
Außerdem ist unser lieber Pabló mit dabei. Er droht im Tierheim zu erfrieren, weil er aus Angst oder durch seine Sehschwäche trotz aller Versuche keine warmen Hütten oder Körbchen annimmt. Wir drücken Pabló von Herzen die Daumen, dass er bald seine Familie findet. Er ist dann zwar in Sicherheit und hat es wärmer, aber er braucht dringend ein eigenes Zuhause!

Ungewöhnlich für einen Januartransport sind diesmal die Temperaturen, alles wird anscheinend im Plusbereich bleiben, so dass unsere FahrerInnen von Eis und Schnee glücklicherweise verschont bleiben. Und hoffentlich ist auch alles andere im positiven Bereich, also freie Straßen, fröhliche Übergaben und was man sonst noch so für den langen Weg braucht.
Und den Übernehmern mit der langsam steigenden Nervosität wünschen wir unvergessliche Momente und ein liebevolles Zusammenwachsen. Bitte passen Sie gut auf ihre neuen Familienmitglieder auf, da sagen wir nur: Sichern, Sichern, Sichern! Dann steht einem glücklichen Leben mit vier Pfoten nichts im Wege.

Herzlichst, Ihr Team vom Projekt-Pusztahunde

 
Template by i-cons.ch / namibia-forum.ch
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.