"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

24.12.2020
Liebe Tierfreundinnen und liebe Tierfreunde,
Es ist schon wieder soweit, Weihnachten steht schon mit einem Fuß in der Tür. Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns allen und dieses Weihnachtsfest wird anders, als alle anderen Feste zuvor. Gerade in diesen schwierigen Zeiten wünschen wir Ihnen von Herzen Liebe, Glück, Zuversicht und Wärme, wovon auch das kommende Jahr erfüllt sein soll. Wir wünschen ihnen besinnliche Feiertage und Zeit, einmal durchzuatmen und zur Ruhe zu kommen.

Und bedanken uns bei Allen, die für unsere Hunde da sind! Bei den lieben Menschen, die unsere Hunde adoptieren. Etliche zum ersten Mal, manche zum zweiten Mal und ganz vernarrte Hundeleute zum wiederholten Mal.
Bei den tollen und treuen Spendern genauso wie bei unseren Freunden in Ungarn, die alles für ihre Hunde geben. Bei Allen, die das Forum lebendig halten (und dies gilt gleich als Einladung an alle anderen, die dort noch nicht vertreten sind). Bei den Kastrationspaten und den Futterpaten, den Pflegestellen und den Mitgliedern des Vereins.
Und bei den engagierten Team-Mitgliedern, die ganz viel Zeit und Herzblut in ihr Ehrenamt investieren.
Aber allen voran bei unseren Hunden, dass sie so tolle und wunderbare Wesen sind!

darla

Und noch ein kleines, kurzes, nicht allzu besinnliches Gedicht von Martina Böttner, Erinnerungen an den ersten Hund, der gleich ein Weihnachtshund war:

EIN GEDICHT FÜR ALLE UEBER FIFFI, die den Winter wenig, Weihnachten aber sehr mochte…

Fiffi war unser erster Hund,
Quirlig, schwarz und kerngesund.
Sie kam aus einem Rudel,
Wo Vater Dackel und Mutter Pudel.
Die Tante sagt, sie habe krumme Beine.
Sagt die Tante, die Gemeine.
Wir Kinder fanden das jedoch nie,
Denn wie Fiffi war, so liebten wir sie.
Doch was sie hat, ist ein langes Schwaenzchen,
Das klopft uns alle beim Freudentänzchen.

Fiffi war - und das schon länger
Ein begabter Maeusefaenger.
Und was im Winter tragisch war:
Dass die beliebte Beute rar.
Aber sie mochte gleichfalls nicht,
Was beim Bewegen droehnt und zischt.
So kam's, wenn sie Ersatz-Beute suchte,
Dass Mama oder ich fast fluchte,
Wenn sie mit Elan und Hundekraft,
Jagd auf den Staubsauger gemacht.
Doch im Advent in jedem Jahr
Geschah was unveränderlich war:
Die Eisenbahn kaum aufgebaut,
Wurde gekentert und angekaut.
Kaputt gegangen ist sie nicht;
'S ist schließlich nett, unser Gedicht.

Wenngleich Fiffi den Winter nicht mochte,
An Weihnacht das Hundeherzchen pochte.
Wenn die Krippe aufgebaut
Und Ochs und Esel so friedlich geschaut,
Wie sie in der Krippe standen
Und die Heilige Familie fanden,
Dann trug Fiffi die Figuren raus
Und legte sich selber ins Krippenhaus.

So sollt Ihr an Weihnachten auch denken,
Dass Euch Eure Hunde viel Liebe - und sich selber - schenken!

 *nach wahren Begebenheiten

 

Herzliche Weihnachtsgrüße,

Ihr Team vom Projekt-Pusztahunde

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