"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

28.05.2021
Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,
aus unterschiedlichen Gründen wartet ein gemischtes Quartett, unsere Fantastischen 4, bei Angelika in der Pension auf ihre große Chance. Leider ist bisher bei keinem der 4 tollen Hunde ein Silberstreifen in Form eines eigenen Zuhauses in Sicht. Die Sommerferien nahen und endlich endlich endlich haben sich mal wieder Pensionsgäste angekündigt. Daher geraten wir leider mit Herrn Maier, Emilchen, Arni und Doris in Zugzwang. Warum, und wie Sie unterstützen können, lesen Sie gleich.

Die Hunde, von denen wir Ihnen hier berichten möchten, sind uns Menschen gegenüber fantastische Kameraden. ABER…sie haben darüber hinaus besondere Ansprüche an Ihr Lebensumfeld, denn alle 4 sind ganz unverträglich mit Artgenossen oder tun sich zumindest schwer mit ihnen. Daher brauchen sie länger, um ihr persönliches Paradies zu finden. Was sie in der Pension aber auch benötigen, sind jeweils ein Einzelgehege. Davon gibt es in den Sommerferien nicht genug und so suchen wir für die Ferienzeit in Schleswig Holstein (20.6.-1.8.21) Pflegestellen für unsere Fantastischen 4. Zu Endstellen würde wir natürlich auch nicht nein sagen.

Fantastischer 1: Herr Maier

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Ein suuuuper Kamerad. Er liebt uns Menschen, egal, wie groß oder alt wir sind. Aber er ist ein kräftiger Kerl und daher sollten Kinder älter sein und damit ordentlich standfest. Hat schon mal was von „Grundkommandos“ gehört und mag sie auch befolgen. Ist fit und abenteuerlustig.
Er findet kuscheln richtig gut.
EIGENTLICH ein Anfängerhund…wenn da nicht sein absoluter Unwillen anderen Hunden gegenüber wäre. Die findet er doof. Auf Spaziergängen kann man anderen Hunden ja mit Abstand begegnen, das ist dann ok für Herrn Maier. Aber zusammenleben will er mit keinem Konkurrenten.
Ein Hunde-armes Umfeld ist für die Armmuskulatur des Leinenhalters besser. Er braucht verantwortungsvolle Menschen, die seine Aversion gegenüber anderen Hunde ernst nehmen und die Herrn Maier körperlich gewachsen sind.

Fantastischer 2: Arni (Árnyék)

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Hat Startschwierigkeiten mit Menschen, die er nicht kennt. Reagiert dann erst mal ängstlich, was sich in Bellen und Scheinattacken äußert, von denen man sich nicht beeindrucken lassen darf.
Damit ist der Monsieur natürlich KEIN Anfängerhund.

Kinder sollten lieber nicht im Haushalt leben, sie könnten Angst vor Arnis Anfangsverhalten haben. Hat er Vertrauen gefasst, ist er sehr lieb, zugänglich und schmusig. Er geht schön an der Leine, hört auch sonst gut und ist recht leicht zu lenken.
Arni ist sehr sportlich und hat richtig Lust, aktiv zu sein und gemeinsam mit seinem Menschen Abenteuer zu bestehen.

Eine reizarme Umgebung ist für den Jungen besser als Jubel, Trubel, Heiterkeit. Eine große, souveräne Hündin würde Arni-Boy akzeptieren. Brauchen tut er seine Artgenossen aber nicht zum Glücklichsein. Die Jungs eh nicht.

 

Fantastische Dame 3:Dorisz

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Hat Hummeln im Hintern. Braucht daher einen RUHIGEN Platz. Ist aufgrund ihrer Kettenhaltung immer in Hab-Acht-Stellung. Sie muss lernen sich zu entspannen.

Doris mag uns Menschen. Ist durchaus für fitte ältere Menschen geeignet. Artgenossen mag sie dagegen nicht. Ein großer Rüde mit einer langen Leitung dürfte in ihrem Umfeld leben, sofern er sich nach Doris „Regeln“ richtet. Ein Einzelplatz wäre aber besser.

In Doris schlummert ganz viel Potenzial, das von einfühlsamen Menschen geweckt werden möchte.

 

Fantastischer 4: Das Emilchen (Barnabas/Emil)

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Ist in der Pension heillos unterfordert und macht daher Radau. Muss er dann rein, weil er zu laut ist, pieselt er aus Protest ins Zimmer.

Emilchen mag uns Menschen. Gaaaaanz besonders liebt er Teenies, und die Teenie-Praktikanten lieben ihn. Beschäftigen sie sich mit ihm, ist er glücklich und zufrieden. Bellt nicht, pieselt nicht. 3 Teenies im Haushalt, die „Bock“ auf ihn haben…das wäre Emils Paradies.

Man kann ihm ganz viel beibringen, er ist für jeden „Quatsch“ zu haben. Seine Kotinkontinenz ist mit BARF und ausgetüftelten Fütterungszeiten ganz gut unter Kontrolle. Aber es geht auch mal was daneben. Artgenossen JEIN. Mal ja, mal nicht. Nicht sehr verlässlich, was das angeht. Das könnte in der Pension aber ausprobiert werden.
Emil darf auch draußen leben, sofern er geregelten Familienanschluss hat.

Das waren sie, unsere Fantastischen 4 mit den besonderen Ansprüchen an ihre Lebensbedingungen.
Aber sooooo besonders sind sie dann doch auch irgendwie nicht. Fragen Sie mal in Ihrer Bekanntschaft rum, wie viele Hunde dort einen oder einige Artgenossen haben, den sie nicht leiden können. Sehr viele gibt es da. Und wie heißt es so schön…jeder Pott findet sein Deckelchen.

Für unsere 4 Kameraden suchen wir dringend bis zum 20.6. den passenden Deckel. Sei es als Pflegestelle für die Sommerferien oder als Endstelle. Wenn Sie einen der Fantastischen unterstützen möchten, dann melden Sie sich bitte bei Angelika Winzer und besprechen alles:
E-Mail: a.winzer@projekt-pusztahunde
Tel: 04641-2720

Herzlichst, Ihr Pusztahunde-Team

 
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