"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

29.06.2021
Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,
25 % des Teams, plus Ehemann plus Enkelin, haben sich auf die weite Reise nach Ungarn gemacht. Los ging es am Sonntag um 10 Uhr in Norddeutschland mit Kai, Angelika, Ehemann Jörg, Enkelin Emma und Stefanie. Nach Stau rund um den Elbtunnel haben Kai und Angelika nebenbei noch ein Leben gerettet. Ein Autofahrer auf der Nebenspur fiel durch unorthodoxe Fahrweise auf. Genauso unorthodox war auch die Kopfhaltung. Der Fahrer war kurz eingenickt! Kai hämmerte erfolglos an die Scheibe, Angelika hat geistesgegenwärtig voll auf die Hupe gehauen und so den Fahrer noch in letzter Sekunde geweckt. Der ist nach einem gehörigen Schock sofort an der nächsten Raststätte raus. Pusztahunde retten Leben. Einige Zeit nach diesem Drama ist dann Nicole in Kassel dazu gestiegen.

Nach Zwischenstopp im Bayerischen Wald zur Übernahme eines medizinischen Gerätes für unsere Tierheim-Tierärztin in Orosháza, alles durchorganisiert von ganz treuen und lieben Übernehmerinnen, ging es am Montagmorgen frisch erholt und ohne nennenswerten Stau nach Ungarn.

Gegen 17 Uhr haben wir Spenden im kleineren Partner-Tierheim in Kiskunfélegyháza ausgeladen, hier ganz herzlichen Dank für die vielen schönen und leckeren Gaben für Hund und Katz. Dabei waren auch vier riesige Pakete für den Katzenverein von Szilvi, die in den nächsten Tagen abgeholt werden.

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Anschließend haben wir noch den Rest der Etappe bis Orosháza bewältigt, wobei der Transporter fast noch von einem wildgewordenen Trecker samt Bauern aufs Korn genommen wurde.

Bei der Ankunft abends im Hotel, um 19 Uhr, waren es immer noch lecker warme 32 Grad. Und für die nächsten Tage wurden 37 Grad angekündigt. Die waren aber morgens um 9 Uhr schon fast erreicht.

Kai als früher Vogel war schon um 6 Uhr im Tierheim um der größten Hitze zu entgehen und hat ein paar Ründchen mit den Listenhunden Figaro, Rocco und Stella gedreht.

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Die zweite Kohorte, also alle anderen, sind um 10 Uhr (nach einem gemütlichen Frühstück und 7 Tassen Kaffee) dazu gestoßen. Was eine Hitze!

Neben Kunst am Bau in Form einer Original-Serra-Stele aus Cortenstahl gibt es natürlich einfach unglaublich viele tolle niedliche Hunde. Hier ein paar Impressionen von der ersten Hitzeschlacht.

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Für Südungarn ist ein neuer Hitzerekord im Juni erreicht, wir planen T-Shirts mit dem Aufdruck „ Wir waren dabei!“ Und statt der angedrohten 37 Grad zeigte das Thermometer um 15 Uhr beim Tierheim 44 Grad! Was Jörg und Angelika nicht davon abgehalten Sand zu schaufeln und einige Gehege aufzufüllen. Wahnsinn!

Ziemlich erschöpft sind wir alle in die Pension zurück gekommen, haben den gefühlt zentimeterdicken Dreck des Tages abgewaschen, lecker gegessen, ein bisschen getrunken, den ersten Teil des Reiseberichtes geschrieben…

Gute Nacht und bis morgen,

die Pusztahunde in Ungarn

 
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