"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

2.6.2016
Liebe Tierfreunde,
im April 2016 haben wir während unseres Ungarnaufenthaltes in einem kleinen Verschlag  Füles entdeckt. Von Beginn an war klar, dass der bildschöne Rüde ein motorisches Problem hat.

Der Kleine fiepte herzzerreißend vor sich hin, stakste mehr als er lief und sein gesamtes  Erscheinungsbild sagte nichts anderes aus als dass er riesige Schmerzen haben musste. Füles  hockte zu diesem Zeitpunkt schon fast ein Jahr in seinem Verschlag und man konnte ihn nur  selten laufen lassen, weil er aufgrund seiner Langsamkeit Gefahr lief, von anderen Hunden  umgerannt oder einfach gemobbt zu werden. Zu seinem vorherigen Leben ist bekannt, dass  Füles oft geschlagen wurde, sein zweiter Vorname war Prügel. Als er nach Kondoros kam war  Füles völlig verwahrlost, sein Rücken- durch menschliche Grausamkeit- völlig kaputt.  Er zog in die Pflegestation in Oroshaza ein und wurde dort durchgecheckt. Leider ist der kleine Kerl ist eine Großbaustelle.

Füles hatte eine schlimme Ohrenentzündung, die jedoch erfolgreich behandelt werden kann.  Allerdings wurden mehrere Bandscheibenschäden diagnostiziert, die als  Vorwölbungen eingestuft wurden. Davon sind Halswirbelsäule und die Lendenwirbelsäule  betroffen, aber auch der Übergang von Brust- zu Lendenwirbelsäule.  Fast belanglos erscheint dagegen, dass Füles auch nicht gut sieht. Tagsüber beeinträchtigt ihn  das nicht, nachts ist er dadurch leicht gehandicapt. Füles bekommt Augentropfen, die er gut  verträgt.

Unsere ungarischen Tierschützer tun alles, was in ihrer Macht steht, um Füles zu helfen. Er  erhält gekochtes Futter, Nahrungsergänzungsmittel und Schmerzmittel, die er gut verträgt.  Füles ist trotz seiner Schmerzen, die er nach wie vor hat, ein Hund, der nicht aufgibt und  durchaus Lebenswillen zeigt. In Ungarn kann man ihm nicht weiter helfen. Wir haben uns  daher entschieden, Füles nach Deutschland zu bringen und dank der Hilfe von Füles Paten, die ein großes Herz für den armen Jungen haben und sämtliche entstehende medizinischen Kosten übernehmen, in einer Klinik in Hofheim behandeln zu lassen. Für Füles die letzte Chance auf ein Leben mit Lebensqualität.

Die Behandlung ist gesichert, aber was kommt danach? An dieser Stelle brauchen wir ihre Hilfe: wir suchen für Füles händeringend eine Pflegestelle, idealerweise in einem Umkreis von 100 km rund um Hofheim im Taunus, da nach seinem Klinikaufenthalt wohl noch Nachsorgebehandlungen in der Tierklinik anstehen.  Die Pflegestelle sollte etwas Erfahrung im Umgang mit gehandicapten Hunden besitzen oder  bereit sein, sich da  mit auseinander zu setzen. Natürlich lassen wie Sie nicht alleine! 

Andere Hunde im Haushalt sollten keine wilden Feger sein, damit nicht die Gefahr einer weiteren Verletzung durch das Umrennen von Artgenossen besteht.  Was sie dafür erhalten: einen freundlichen, absolut liebenswerten Rüden (der bislang noch  nicht kastriert werden konnte), der still alles erträgt und sich über jede Zuwendung freut. Einen kleinen Kerl, der es noch nie in seinem Leben gut hatte und es nun verdient hat, umsorgt und gekuschelt zu werden.

Auch wenn Sie Füles keinen Platz anbieten können, bitte teilen Sie uns mögliche Optionen mit und leiten Sie unser Gesuch weiter. Wir sind für jeden Kontakt sehr dankbar, denn eine weitere Chance wird Füles nicht bekommen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei:
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oder bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 0431 - 305 34 33

Ihr Pusztahunde-Team

 
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