"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

5.9.2010
Liebe Tierfreunde,
am Freitag erreichte uns ein Hilferuf aus Orosháza. Eine junge Hündin war nachts angefahren worden. Der zunächst hinzugezogene Tierarzt riet dazu, ein Bein zu amputieren. Dazu schrieb uns Icus, die Tierheimleiterin:


"Wir bitten um Hilfe. In Ungarn kann diese Hündin kein neues Zuhause finden, wenn man ihr Bein amputieren muss. So müsste sie ihr ganzes Leben mit drei Beinen im Tierheim verbringen. Wir möchten für sie nicht dieses ungeliebte, trostlose Leben. Sie muss in eine Familie, wo sie glücklich leben kann. Könnt Ihr uns Hoffnung geben, ein Zuhause für sie zu finden? Ist es möglich, für sie eine Familie zu finden? Ihr Leben hängt davon ab. Sonst würden wir sie lieber einschläfern lassen, um ihr das trostlose Tierheim-Leben zu ersparen. Ich werde sie pflegen, solange sie mich zur Heilung benötigen wird. Ich werde alles machen, dass sie vergessen kann, was mit ihr passiert ist, dass sie weggeworfen wurde.  Bitte antwortet schnell. Ihr Leben hängt davon ab, dass sie neue Besitzer in Deutschland finden kann. Schade, bei uns ist das nicht möglich".

Wir wissen, dass es sie gibt. Diese Menschen, die auch einen behinderten Hund adoptieren. Und deshalb haben wir versprochen, für Cini ein Zuhause zu finden. Eine gute Nachricht gibt es aber auch: Das Bein muss nicht amputiert werden. Es sind "nur" die Zehen gebrochen.

Sie finden Cini unter "Zuhause gesucht", aber auch auf der Patenschaftsseite.

Das, was mit Cini passiert ist, ist der ganz alltägliche Wahnsinn. Es wird unkontrolliert Nachwuchs gezeugt, der dann entweder gleich getötet wird oder erst im Junghundalter – oder wie Cini vor die Tür gesetzt wird. Wie und wovon sich der Hund ernähren soll, wie er überleben kann, interessiert nicht. Entweder landen diese Hunde früher oder später in der Tötung oder, wenn sie Glück haben, im Tierheim oder sie werden überfahren und liegengelassen.

Diesem Elend kann nur durch groß angelegte Kastrationsprogramme begegnet werden. Das ist unser vorrangiges Ziel und wir hoffen dafür auf Ihre Unterstützung. Unser Kastrationsprojekt werden wir noch gesondert vorstellen.

 
Template by i-cons.ch / namibia-forum.ch
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.