"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Lieber Pablo,

Du hast es nicht leicht in der Vermittlung. Wer interessiert sich schon für einen älteren, unscheinbaren, schwarzen, mittelgroßen Hund? Der noch dazu blind ist? Das sieht nicht gut aus für Dich. Dabei musst Du eigentlich unbedingt raus aus dem Tierheim. Und uneigentlich auch.

Die Enge in Deinem kleinen Gehege, dass Du nur für wenige Minuten am Tag verlassen kannst, ist schlimm. Für einen blinden Hund sowieso. Im Gehege bist Du oft sehr unruhig, drehst Dich und wirkst sehr gestresst. Nimmt man dich aber heraus und Du merkst, dass Menschen an Deiner Seite sind, die für Dich da sind und Deine Pfote an die Hand nehmen, beruhigst Du dich sofort. Umso schlimmer, wenn Du zurückmusst und man Dich wieder ins Gehege setzt. Der Kloß im Hals wird dann immer dicker…

Und dabei hat es Pablo jetzt sicher schon besser als zuvor in seinem Leben. Mit deutlichen Spuren der Kettenhaltung und in schlechtem Zustand hat man den älteren Herrn einfach auf die Straße gesetzt. Was will man auch mit einem blinden Hund? Da überlässt man so ein hilfloses Wesen doch einfach seinem Schicksal.

Wir hoffen, dass es nicht Pablos Schicksal ist im Tierheim zu sterben. Blinde Hunde kommen erstaunlich gut im Leben zurecht und oft merkt man ihnen ihr Handicap kaum an.

Wenn Sie ein Herz für einen älteren, grau-schwarzen Herrn haben, der mit dem Herzen sieht, dann finden Sie hier alles Weitere zu Pablo:

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