"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Zuhause gefunden

Lilu

Dies schreibt Lilus Übernehmerin, denn Lilu ist eine ganz besondere Hündin:

Lilu „nordisch by nature“
Vor jetzt fast drei Wochen ist die kleine Lilu zu mir nach Kiel gezogen. Auf der Pusztawebseite wurde sie als scheu und ängstlich beschrieben und ich hatte schon Bedenken, da ich mich damit nicht auskannte. Allerdings war sie die Hündin, bei der es „Klick“ gemacht hat. Ich sprach mit vielen Personen (vielen Dank für Zeit und Muße), holte mir Fachliteratur und war, wie ich fand, gut vorbereitet.

Es kam, wie es wohl kommen musste. Der Anfang war dann doch viel schwieriger als gedacht. Es begann schon ganz doof mit einem kleinen Schnapp, weil die kleine Maus nach der langen Fahrt so durch den Wind war. Sie war müde, verunsichert und sehr ängstlich und versteckt sie sich in ihrer Box, danach in ihrem Körbchen. Lilu versuchte sich einfach unsichtbar zu machen und hatte Heimweh. Ich, der neue Mensch, war richtig gruselig. Und viel mehr ist in den nächsten zwei Wochen dann auch nicht passiert. Ich habe allerdings auch nicht viel von ihr verlangt. Lilu zeigte wenig Interesse an ihrer neuen Umgebung und erst recht nicht an mir. In dieser Zeit hatte ich viel Kontakt zu meiner Vermittlerin Brigitte und Conny, die die Vorkontrolle bei mir gemacht hatte und hier aus der Gegend kam, sodass Sie uns sogar mit ihren beiden Hunden besuchen kommen konnte. In der letzten Woche dann der entscheidende Tipp von Angelika: Raus aus der Komfortzone und rein ins Leben. Ich sollte sie einfach an die Leine nehmen und so sanft aber konsequent zu ihrem Glück zwingen. Nun, das fand sie erstmal richtig schiete, wie wir in Norddeutschland sagen. Das änderte sich glücklicherweise sobald es nach draußen ging.

Was soll ich sagen? Heute haben wir einen schönen kleinen Morgenspaziergang gemacht und waren eben gerade auf einer längeren Gassirunde mit einer kurzen Rast im Park. Draußen ist Lilu viel mutiger als drinnen. Sie geht vorsichtig aber offen auf andere Hunde zu (bei dem kleinen Mops, der ihr anscheinend gut gefiel, war sie fast ein bisschen aufdringlich). So richtig panisch, kopflos hat sie draußen nie reagiert. Am schlimmsten für sie sind die kleinen weißen Daunenfedern der Vögel, da macht sie schon mal einen Satz. Wenn es zu unheimlich wird, kommt sie tatsächlich zu mir und drückt sich an mein Bein. Sie geht an der Leine als hätte sie das schon immer gemacht und sie ist eine richtige kleine Schnüffelkönigin.

Lilu, hat sich gezeigt, ist eine ganz schön coole Socke – wie gemacht für den hohen Norden.
Es ist ganz wunderbar sie bei mir zu haben und ich kann es gar nicht fassen, welche tolle Entwicklung sie innerhalb von einer Woche hingelegt hat.

Mein besonderer Dank geht an Brigitte, Conny, Nadja und Angelika, die mich auf dem Weg so toll unterstützt haben.

Diesen tollen Bericht musste ich einfach teilen, ich freue mich sehr, kleine Lilu, dass Du endlich den Weg ins Leben geschafft hast, und dies mit einer so tollen Übernehmerin, mach weiter so und lass weiter von Dir hören, wie Du die Welt eroberst.

Brigitte und das Pusztahunde-Team

 

 
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