"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Zuhause gefunden

Rolex, jetzt Monty

Lieber Monty (Rolex),

eigentlich solltest du nur zur Pflege in deiner Familie weilen. Zur Pflege, bis dich deine erste, ganz eigene Familie entdecken und adoptieren würde, denn in deiner Pflegefamilie gab und gibt es bereits mehrere Hunde und so ein Jungspund sollte in diesem gefestigten Rudel nur die ersten Grundbegriffe des Hundeeinmaleins lernen.
Das schien zunächst auch richtig, denn du hattest schon ein paar kleinere gesundheitliche und auch Verhaltensbaustellen aus Ungarn mitgebracht. Die Gesundheit wurde zügig wiederhergestellt und an deinen Problemchen arbeitete deine Pflegefamilie konsequent mit dir. Das alles um zu gewährleisten, dass deine Familie dich ohne solche Schwierigkeiten übernehmen würde können.

Aber wie so oft im Leben, es kam anders, denn als sich abzeichnete, dass es da vielleicht, ganz vielleicht, jemanden geben könnte, der dich unter Umständen adoptieren wollen würde, stand für deine Pflegefamilie ganz schnell fest: NEIN, nach so einer langen Pflegezeit von über drei Monaten können wir den kleinen Racker doch nicht mehr ziehen lassen.
Und tatsächlich bist du und seid ihr jetzt sehr glücklich miteinander:

Montylein geht es prima. Ich glaube, er merkt den Unterschied: aufgestiegen vom Pflegi zum Familienhund!
Wir üben weiter fleißig aufregende Dinge: Autobahnbrücke überqueren, Baustelle beobachten mit vielen Menschen und Baggern und Lärm, alles natürlich wohldosiert, aber es fordert und fördert ihn. Freitag gehen wir zu einem Hundeschultraining mit 3 andern Hunden, das wird spannend und sicherlich eine Herausforderung! Monty wiegt jetzt schon 14,5 Kilo und der Zahnwechsel "läuft" . Gut, dass es Kaustangen, Stöcker und Kaffeeholzstangen gibt... natürlich werden auch weiterhin Schuhe und Kissen verschleppt.... 
Er ist so ein Schatz, vom Wesen sehr lieb und freundlich, altersentsprechend auch mal frech, aber immer gut händelbar. Ich vermute, er ist eigentlich tief drinnen eine coole Socke. Weiß es aber noch nicht! 
Ich bin echt gespannt, wie er sich entwickeln wird, wie groß er letztendlich wird , ob er seine Unsicherheit bei Erstbegnungen mit Hunden komplett loswird. Wir sind jedenfalls dabei, ein richtig gutes Team zu werden und ich habe ihn sehr lieb.

Lieber Monty, diese uneingeschränkte Liebeserklärung wollte und konnte ich dir nicht vorenthalten und freue mich jetzt schon auf die vielen kleinen und großen Fortschritte, die du noch machen wirst.
 
Birgit und das Pusztahunde-Team
 
 
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