"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Regenbogenbrücke

Fater

Lieber Fater,
im Februar hattest du nach mehr als zwei Jahren im Tierheim das Glück Schleswig-Holstein reisen zu dürfen, um von dort aus vielleicht deine Menschen zu finden und ein echter Familienhund zu werden. 

Aber dieses Glück solltest du nicht mehr erleben dürfen!
Eine eigene Familie zu finden, einen Platz auf dem Sofa zu haben, im Winter keine bittere Kälte, im Sommer keine sengende Hitze erleben müssen. Nicht tagein und tagaus inmitten so vieler Hunde zu leben.
Immer wieder musstet du erleben, wie andere Hunde kamen und dann mitgenommen wurden.
Immer wieder schautest du durch das Gitter hinterher, aber dich wollte niemand.

Und jetzt bist du gestorben. Still und leise. Unauffällig und unaufdringlich.

Lieber Fater, es tut mir unendlich leid, dass du keine Chance hattest ein geliebter Familienhund zu sein.
Leb wohl, lieber Fater und lasse es dir gut gehen jenseits des Regenbogens.

 

Birgit und das Pusztahunde-Team

 
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