"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Jákó und Janek, zwei Brüder, die das gleiche Schicksal teilen.

Jákó kam als junger Hund ins Tierheim, ängstlich, von den Menschen enttäuscht. Was er alles in seinem kurzen Leben schon ertragen musste, bevor er in sein Gehege einziehen konnte, wir wissen es nicht.

Die Angst bestimmt aber sein Leben, niemand kann sein Vertrauen erlangen. Jedenfalls nicht, solange er im Tierheim lebt.
Ein Teufelskreis, in dem Jákó gefangen ist. Im Tierheim gibt es nicht genügend Zeit und Möglichkeit, sich ausreichend um ihn zu bemühen. So lernt er leider nicht, dass Menschen auch etwas Gutes bedeuten können.

Solange er aber nicht vertrauensvoll auf Menschen zugeht, sich lieber verkriecht und vor Angst erstarrt, kann er nicht vermittelt werden.

Wer weiß, vielleicht ist Jákó auf seine Art im Tierheim sogar glücklich. Er hat seinen Bruder Janek bei sich, muss nicht um Futter kämpfen, erlebt dort mehr Sicherheit, als er jemals zuvor kannte.

Und wenn es nach den Säuberungs- und Futterzeiten im Tierheim wieder ruhig wird, traut er sich vielleicht aus seiner Hütte und genießt die Zweisamkeit mit Janek.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn es für uns Menschen so scheint, als wäre das kein wünschenswertes Hundeleben, für Jákó ist es sicher im Moment das Beste.

Vielleicht, und darauf hoffen wir so sehr, entwickelt sich Jákó noch weiter und dann steht er wieder bei den Hunden, die eine Familie bekommen.

Wir denken an Dich, lieber Jákó…

 

Jákó bedankt sich für die Übernahme einer Futterpatenschaft bei Sabine H.

 
Template by i-cons.ch / namibia-forum.ch
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.