"Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt".
(Rainer M. Rilke)

Die Hoffnung stirbt zuletzt, so lautet ein bekanntes Sprichwort.
So sehen wir es auch für Pasztor, der nun schon seit 2016 im Tierheim hockt und sich immer mehr zurückzieht.

Dabei begann seine Tierheim-Karriere völlig unspektakulär. Ein freundlicher Hund, aufgefunden auf einem Feldweg, Menschen zugewandt und, der Rasse und dem Namen (Hirte) alle Ehre machend, auch wachsam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch die Zeit im Tierheim geht selten spurlos an den Hunden vorüber. Manche blühen auf, manche ergeben sich in ihr Schicksal und manche verlieren das Zutrauen in die Menschen.
Auch Pasztor hat sich nach und nach zu einem Hund entwickelt, der Menschen gegenüber misstrauisch wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Pflegerin darf ihm Leckerchen aus der Hand geben, ihn streicheln, aber auch sie schafft es nicht, dem Tier ein Halsband anzulegen. Dann erkennt Pasztor nicht mehr die freundliche Hand der Bezugsperson und schnappt auch zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist eine verzwickte Situation und im Tierheim kaum lösbar. Solange Pasztor nicht ohne Gefahr händelbar ist, kann er nicht vermittelt werden. Wird er nicht vermittelt, hat er auch kaum Chancen umzulernen. Ein Teufelskreis, in dem Pasztor steckt.

Schweren Herzens haben wir entschieden, ihn erst mal aus der Vermittlung zu nehmen, denn wir haben auch Verantwortung für die Menschen, die sich für ihn interessieren könnten.
Immer mit der Hoffnung, dass Pasztor doch noch seine Chance bekommt. Er ist noch jung, er kann noch lernen, erneut Vertrauen in die Menschen zu gewinnen.

Lieber Pasztor, streng dich an, wir glauben, dass du den Weg aus dem Tierheim eines Tages schaffen kannst.

 

Pasztor bedankt sich für die Übernahme einer Futterpatenschaft bei Jutta S. und einer weiteren Patin.

 
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