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Projekt Pusztahunde e.V.

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Eine Chance von 1:1000

07.11.2022
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

dies wird keine Happy-End-Geschichte…obwohl es zu guter Letzt eine ist. Dies ist ein Dankeschön an all Diejenigen, die an vorderster Front für unsere Hunde kämpfen, das Elend hautnah und ungeschönt ab bekommen und Tag aus, Tag ein mit unvorstellbaren Dingen konfrontiert werden.

Haben Sie sich vielleicht schon mal gefragt, wie unsere Hunde ins Tierheim kommen? Da gibt es verschiedene Szenarien. Entweder bringen ihre Besitzer sie… eher selten, es sei denn, es handelt sich um Ausschussware von Vermehrern, die mit 1000% Sicherheit sterben werden, wenn das Tierheim sie nicht nimmt, oder die Hunde werden als Streuner auf der Straße aufgelesen. Öfter auch mal enteignet wegen schlechter Haltung. Damit ist unser Tierheim von seinen Kapazitäten her eigentlich ausgelastet.

Es gibt noch ein weiteres Szanario, wie Hunde ins Tierheim kommen, nämlich aus Tötungsstationen, die Icus, unsere Tierheimleiterin, regelmäßig besucht. Es gibt darunter Shelter, in denen die Hunde schrecklich untergebracht werden, kaum Futter bekommen und unter furchtbaren Bedingungen auf ihren Tod warten. Wenn Icus freie Plätze im Tierheim hat, fährt sie dort vorbei, um zu schauen, ob sie den ein oder anderen Hund von dort mitnehmen kann, damit zumindest dieser EINE leben darf. Da ihre freien Plätze rar sind, kann sie nur Hunde mitnehmen, die gute Chancen auf eine Vermittlung haben. Das sind in der Regel nicht die großen, alten, kranken…obwohl Icus auch schon diese Hunde mitgenommen hat. Sie mögen in dem Moment Icus Herz erreicht haben, weil etwas in ihrem Blick war, etwas in ihrer Gestik. Eine einzige Sekunde, die über ein Schicksal entschieden hat.

An einem kalten Tag im Jahr 2018 fuhr Icus einmal mehr zu einem der furchtbarsten Shelter. Dort werden viele Hunde in dunkle, enge Zwinger gepfercht und irgendwann getötet.

Sieht man sich die Verhältnisse dort an, kann man erahnen, dass dies nicht human mit einer Spritze geschieht.

An diesem Tag war dort die kleine Mokus (rechts auf den Bildern). Ein sehr freundliches und liebes Mädchen.

Sie buhlte sehr um Icus' Gunst, denn Mokus, was übrigens Eichhörnchen bedeutet, liebt uns Menschen über alles. Warum weiß nur sie, denn das Leben hat es bis zu diesem Tag nie gut mit ihr gemeint. Icus entschied sich für sie und noch ein paar andere Kollegen.

Diese Handvoll Glückliche entkam dem vorprogrammierten Schicksal. Eine Chance von vielleicht 1:1000, dass dies geschieht. Für jeden, der weg darf, bleiben 1000 Unglückliche zurück.

Ich habe Icus mal gefragt, wie sie das aushält, dort hin zu gehen und die Entscheidung zu treffen, wer leben darf und wer stirbt. Sie sagte mir, dass sie es tut, weil niemand sonst es tut. Sie tut es für die Hunde. Aber es wäre das schwerste in ihrem Leben, die meisten der Hunde dort zurück lassen zu müssen. Unendlich viele, nette, freundliche Lebewesen, die nicht leben dürfen, weil wir Menschen verantwortungslos mit ihnen umgehen. Ich bin mir ganz sicher, dass die meisten Menschen diese Last nicht schultern könnten oder wollen, so wie Icus, Dia aus Kiskunfélegyháza und die vielen, vielen Menschen an vorderster Tierschutz-Front es Tag für Tag tun. Ich habe Respekt vor ihrem Einsatz und oft auch großes Bedauern dafür, was sie erleben müssen, was es mit ihnen und ihrer Seele tut. Tiere retten – und noch schlimmer – nicht retten können, ist ein wirklich hartes Brot.

Wir vom PPH werden weiter für bessere Zustände vor Ort kämpfen, wie wir es schon 11 Jahre tun. Für die Tierheimhunde konnten wir viel erreichen…aber es bleibt ein nicht enden wollender Nachschub an Hunden, die zum Teil furchtbares erleiden, bis sie es dorthin geschafft haben....wenn sie es bis dahin schaffen. Man darf einfach nicht aufgeben und nicht nachlassen.

Allen Tierschützern, die ebenfalls diesen harten Kampf aufgenommen haben, wünschen wir ganz viel Erfolg und viele glückliche Momente. Denn die sind das einzige, was für viel Elend und Leid entschädigt.

Herzlichst, Nicole aus dem Pusztahunde-Team

PS: Wer nun die kleine, süße Mokus adoptieren möchte, dem sei gesagt, dass er zu spät kommt….die hab ich mir schon geschnappt. Sie ist seit 2018 mein stets gut gelauntes Eichhörnchen und bringt mich täglich zum Lachen. Danke, liebe Icus, dass du sie für mich gerettet hast.

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    Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,

    Der kalte Winter rückt näher. Und so ein Winter bedarf besonderer Maßnahmen in einem Tierheim, die unabdingbar sind. Aber leider auch zusätzliches Geld kosten, das auf die normalen Unterhaltskosten unserer Fell-Kameraden noch on top kommt. Geld, das wir nicht übrig haben in diesen rauen Tagen.

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